Trotz wenigen Stunden Schlaf um 8 Uhr auf (in meinem Alter kann man ja gar nicht mehr länger ausschlafen), der ganze Zeltplatz schläft noch und ich bin kurz versucht, jetzt mal meine Musik im Auto voll aufzudrehen und dazu ein bisschen zu tänzeln, lass es dann aber bleiben; es ist besser, wenn die Chilenen erst in Südafrika an der WM die Retourkutsche von uns Schweizern kriegen!
Nach dem Zmörgelen machen wir einen langen Spaziergang an einem perfekten weissen km-weiten einsamen Strand. Der Nachteil ist nur, dass das Meer hier ziemlich kalt ist.
Und dann gehts wieder hacia el sur, Richtung La Serena. Chile ist verdammt weitläufig und auch weitfahrig. Auf der Panamericana kommt man zwar gut vorwärts, landschaftlich bietet die Strasse aber nichts (links und rechts ist Wüste, nur selten verläuft sie am Meer, und nur im Abstand von 100km kommt sowas wie eine Stadt (mit Tankstelle); dazwischen ist einfach nichts, die Stasse wird nur gesäumt von kleinen geschmückten Hausaltaren (die man überall an den Strassenrändern sieht), ab und zu von einem vierbeinigen Esel und dann von Bahnübergängen mit Stopsignal, wo alle anhalten müssen; einen Zug haben wir aber noch kaum je gesehen.
In der Nähe von La Serena gehts dann nochmals in den Pazifik (ist jetzt schon 17Grad warm und die Wellen 2m) und danach essen wir den pescado del día. Der ist fast so gut wie der in Neuseeland.
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